DER TANZ MIT DEM TOD
Ecstasy ist die Bezeichnung für einen amphetaminartigen Wirkstoffkreis, hauptsächlich MDMA, der in allen Ländern der Welt unter das jeweilige Betäubungsmittelgesetz fällt. MDMA ist in Deutschland in der höchsten Betäubungsmittelklasse eingestuft, der so genannten „Anlage 1“.
Auch in den USA fällt MDMA unter die Gefahrenklasse I – zusammen mit Drogen wie LSD und Meskalin, die keinerlei medizinische Verwendung haben und nicht verkehrsfähig sind.
Der Besitz, die Herstellung und der Handel mit dieser Droge können in den USA – abhängig von der Menge – mit bis zu 99 Jahren Gefängnis bestraft werden. Auch in Deutschland drohen bei Herstellung und Handel langjährige Gefängnisstrafen.
In der Bundesrepublik hat sich die Zahl der Ecstasy-Konsumenten zwischen den Jahren 1999 bis 2001 nahezu verdoppelt, ist derzeit aber eher am Sinken, nachdem sich herumgesprochen hat, dass Ecstasy tatsächlich ein enormes Schädigungspotenzial aufweist.
Internationale Erhebungen gehen davon aus, dass schätzungsweise 10 Millionen Menschen die Droge mindestens einmal ausprobiert haben. Die Konsumenten sind überwiegend Teenager und junge Erwachsene. Viele von ihnen werden Dauerkonsumenten.
Wird Ecstasy mit Alkohol konsumiert, ist es extrem gefährlich und kann tödliche Folgen
haben. Es gibt Fälle, in denen junge Menschen nach nur einmaligem MDMA-Konsum gestorben sind. Mit dem Aufkommen von Ecstasy als „Club Drug“ und auf Rave-Partys schossen die Notaufnahmen allein in den USA um über 1200 % in die Höhe.
WOLLEN SIE WIRKLICH PARTY MACHEN?
Nikki war ein Mädchen wie viele andere, die auf Rave-Partys gehen. Mit einigen Freunden und Freundinnen wollte sie die ganze Nacht durchtanzen, den Alltag hinter sich lassen, sich amüsieren. Jemand hatte Ecstasy dabei und alle beschlossen, etwas davon zu nehmen.
Schon bald begann die Droge bei Nikki ihre Wirkung zu zeigen. Sie tanzte, tanzte und tanzte und ging weit über ihre Grenzen hinaus. Einer ihrer Freunde sagte später bei der Polizei: „Nikki spürte das nicht.“ Am nächsten Morgen war Nikki tot. Drogenvergiftung durch Ecstasy. Manche denken vielleicht: „Das wird mir nicht passieren.“ Vielleicht nicht, vielleicht aber doch.
WAS IST ECSTASY?
MDMA, der eigentliche Ecstasy-Wirkstoff, wurde ursprünglich von dem Darmstädter Pharmaunternehmen E. Merck im Jahr 1912 auf der Suche nach einem blutstillenden Mittel entdeckt.
MDMA steht für Methylen-Dioxymethamphetamin, eine psychoaktive Substanz mit den stimulierenden Wirkungen des Amphetamins und halluzinogenen Eigenschaften. Merck, damals auch im Vertrieb von Morphium und Kokain tätig, sah keinen medizinischen Nutzen. MDMA verschwand in der Versenkung.
Erst 40 Jahre später tauchte MDMA als „Wahrheitsdroge“ bei Tests des amerikanischen Geheimdiensts CIA auf. In den 60er- und 70er-Jahren gelangten Ecstasy-Substanzen wie MDA als „Hug Drug“ (Hug = Umarmung) auf die Straßen Kaliforniens.
Mitte der 80er-Jahre schwappte das mittlerweile verbotene MDMA nach Europa über. Über Ibiza („XTC Island“) und England dauerte es nur wenige Jahre, bis die Droge in den 90er-Jahren an die Stätte seiner Geburt – Deutschland – zurückkehrte.
Was heute Ecstasy genannt wird, kann aus einer breiten Palette verschiedener Substanzen bestehen: MDMA, MDA und/oder MDE, Beimischungen von LSD, Kokain, Heroin, Amphetamin und Methamphetamin, je nach Land aber auch Rattengift, Koffein, Hunde-Entwurmungsmittel usw. Ein User weiß in der Regel nicht, was er eigentlich einwirft.
Ecstasy wird üblicherweise in Pillenform angeboten. Es kann aber auch in anderer Form konsumiert werden. Was als „Liquid Ecstasy“ (flüssiges Ecstasy) bezeichnet wird, ist tatsächlich GHB (Gammahydroxybutyrat), ein dämpfendes Narkotikum, das nicht zur Ecstasy-Klasse gehört.
TRÜGERISCHE LIEBESPILLE
Ecstasy wird oft als „Liebespille“ bezeichnet, da es Farb- und Klangwahrnehmungen intensiviert und angeblich die Empfindungen verstärkt, die man anderen Menschen gegenüber verspürt, besonders bei Berührungen und beim Sex.
Ecstasy hat jedoch deutlich halluzinogene Eigenschaften. Halluzinogene sind Drogen, die sich auf den Verstand auswirken und verursachen, dass man Dinge sieht oder fühlt, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind. Auch Zuneigung. Halluzinogene bringen Bilder im Verstand durcheinander und können jemanden in ein Furcht einflößendes oder auch trauriges
Die Folgen des Ecstasy-Konsums Ecstasy erstickt die natürlichen Alarmsignale des Körpers. Das führt dazu, dass jemand nach Einnahme der Droge seine körperlichen Grenzen überschreiten und sein Durchhaltevermögen überschätzen kann, ohne es zu merken. Unter dem Einfluss von Ecstasy kann sich der Körper so überhitzen, dass man in Ohnmacht fällt oder sogar stirbt.
Gemäß einer Studie des Zentrums für Sozialarbeitsforschung der Universität Texas zählen Depressionen und Konzentrationsstörungen zu den am meisten berichteten Langzeitauswirkungen von Ecstasy. Die Forscher stellten zudem fest, dass ein wiederholter Konsum von Ecstasy mit Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Zittern oder Zuckungen und Gedächtnisproblemen in Verbindung steht.
KURZZEITWIRKUNGEN
• Beeinträchtigtes Urteilsvermögen
• Falsche Gefühle der Zuneigung
• Verwirrung
• Depressionen
• Schlafprobleme
• Starke Angstgefühle
• Wahnvorstellungen
• Anspannung der Muskeln
• Unwillkürliches Zähneknirschen
• Verschwommenes Sehen
• Schwächegefühle, Frösteln
• Ein starkes Verlangen nach weiteren
• Übelkeit
LANGZEITWIRKUNGEN
• Gehirnschäden
• Chronische Schlafstörungen,
• Persönlichkeitsstörungen
• Gefühlskälte
• Verkümmerte Nervenfasern und
• Depressionen, Angstgefühle,
• Nierenversagen
• Blutungen
• Psychosen
• Unwillkürliches Zähneknirschen, auch
• Herzkollaps
• Krämpfe
• Fortschreitende Schädigung des
GEFAHR Nr. 1: Je nach Land variieren die Inhaltsstoffe von Ecstasy-Pillen erheblich. Reines MDMA, das für sich gesehen bereits pures Gift ist, ist nicht der Regelfall. Oft schluckt ein Ecstasy-User eine Kombination von verschiedenen Drogen und Giftstoffen.
GEFAHR Nr. 2: Man benötigt zunehmend größere Dosen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Konsumenten berichten immer wieder, dass Ecstasy bereits nach der ersten Dosis eine deutlich geringere Wirkung hat. User nehmen also zunehmend größere Mengen der Droge, wodurch natürlich auch die Nebenwirkungen und Risiken weiter zunehmen. Da die erwünschte Wirkung der Droge schnell nachlässt, ist Mischkonsum mit anderen Drogen die Regel.
GEFAHR Nr. 3: Der Konsument hat manchmal auch das Gefühl, dass er andere Drogen, wie zum Beispiel Heroin oder Kokain, nehmen muss, um mit dem mentalen und körperlichen Schmerz zurechtzukommen, der einem Ecstasy-High gewöhnlich folgt. In den USA nehmen 92 % der Ecstasy-User auch andere, „härtere“ Drogen.
GEFAHR Nr. 4: Die Vorstellung, man könne sich nur noch „auf Pille“ gut fühlen, führt zu immer häufigerem Konsum, auch außerhalb der Rave-, Party- und Techno-Szene, und ungeachtet der oft unangenehmen Nebenwirkungen.
WAS SAGT DIE WISSENSCHAFT?
Über Ecstasy-Konsum wurden zahllose Untersuchungen durchgeführt. Sie zeigen Folgendes:
• Bereits die Einnahme einer halben Pille MDMA kann zu einem Versagen der Leber führen, wie dies bei einer 14-Jährigen der Fall war, die dabei ums Leben kam, obwohl die Ärzte mit einer Lebertransplantation versucht hatten, ihr Leben zu retten.
• Ecstasy wird in einigen Ländern auch mit hochtoxischen Substanzen gemischt, beispielsweise mit Rattengift.
• Nicht wenige junge Menschen sind nach dem Konsum von Ecstasy aufgrund einer Dehydrierung des Körpers oder an Erschöpfung oder Herzversagen gestorben.
• Ecstasy kann Nieren-, Leber- und Gehirnschäden verursachen, auch langfristige und möglicherweise irreversible Veränderungen in Gehirnzellen.
• Selbst eine kleine Menge Ecstasy kann toxisch genug sein, um das Nervensystem zu vergiften und irreversible Schäden hervorzurufen.
WAS STECKT HINTER DEM „HYPE“ UM ECSTASY?
Das scheinbar positive Image einiger Drogen ist teilweise auf Medienberichterstattung zurückzuführen, teilweise auf Drogen-Fürsprecher, die im Internet einen Kreuzzug für Drogenfreigabe und Drogenkonsum führen.
Wenn eine neue Substanz auf dem Markt auftaucht, wird sie selten für gefährlich gehalten. Selbst wenn der Schaden so offensichtlich geworden ist, dass er sich nicht mehr leugnen lässt, dauert es üblicherweise noch geraume Zeit, bis sich die Fakten durchsetzen. Dann ist es jedoch meist zu spät, da die falsche Vorstellung, die Droge sei „harmlos“, bereits auf breiter Ebene akzeptiert worden ist.
Ecstasy ist in den 80er- und 90er-Jahren regelrecht vermarktet worden. Seit Langzeituntersuchungen aufzeigen, dass MDMA buchstäblich auf die Nerven geht und auch Gehirn und Gedächtnisleistung schädigt, sind die Glanzzeiten von Ecstasy vorbei. Für viele zu spät.
SIE KÖNNEN JETZT DREI DINGE TUN
1) Besuchen Sie die 'SAG NEIN ZU DROGEN' Webseite und erfahren Sie alles über Drogen und deren Prävention – einfach hier auf diesen Link klicken: https://www.sag-nein-zu-drogen.de
2) Kaufen Sie das Buch 'Dianetik' und werden Sie ein drogenfreier Clear – einfach hier auf diesen Link klicken: https://www.freiheit-im-kopf.de/dianetik
3) Oder Sie gehen in eine der vielen Scientology-Kirchen oder Scientology-Missionen gleich in Ihrer Nähe – einfach hier auf diesen Link klicken: https://www.scientology.de/churches/locator.html
Und dann einen von uns Bescheid geben, was Sie getan haben.
Einfach auf dieses untere Email antworten:
Luise’s Email: [email protected]